Das geschieht mit deinem Gehirn, wenn du dich verliebst

Erinnerst du dich noch daran, wie Robert Palmer gesungen hat, du seist „Addicted to Love“? Obwohl seine Worte von künstlerischer Freiheit bestimmt waren, hatten sie viel wissenschaftlich Wahres an sich. Warum? Nun, es stellt sich heraus, dass Liebesgefühle genauso etwas mit chemischen Reaktionen im Gehirn zu tun haben wie mit Emotionen.

Liebe ist, wie Wissenschaftler_innen sagen würden, eine Reihe an chemischen Reaktionen. All die Hormone und Neurotransmitter strömen durch deinen Körper, wenn du die ersten großen Gefühle spürst – und sie sind mächtig. Mach keinen Fehler: Wir reden hier über die Chemie der Liebe.

Your brain in love

Wir haben mal zusammengefasst, was in deinem Gehirn passiert, wenn du dich verliebst. Wenn du fertig mit lesen bist, warum nicht einen kurzen Moment nehmen, um unseren Gesundheitsfragebogen auszufüllen? Liebe, Gesundheit und Glück sind alle miteinander verbunden – betrachte sie als Teil einer ganzheitlichen Herangehensweise an dein Leben.

Stufe eins: heiß und heftig

Es gibt einen Grund dafür, weshalb uns in den ersten Zügen romantischer Verwicklungen die Lust überkommt. Es ist ein urzeitlicher, tierischer Instinkt, der im direkten Zusammenhang mit der Fortpflanzung und dem Überleben der Spezies steht. Einfach ausgedrückt, du bekommst Hitzewallungen, wenn du eine_n sexuell anziehende_n Partner_in zum ersten Mal siehst.

Aber was passiert in deinem Gehirn, wenn du Lust und sexuelle Erregung empfindest? Was passiert wirklich, wenn es um die Wissenschaft der Liebe geht? Dein Hypothalamus – eine kleine Region genau im Zentrum des Gehirns – regt sexuelle Hormone an wie sonst niemand.

Wenn du ein Typ bist, sagt er deinen Hoden, die Produktion von Produktion anzukurbeln. Wenn du ein Mädel bist, sagt er deinen Eierstöcken, die Produktion des Liebeshormons Östrogen zu steigern.

Your brain in love

Aber das ist bei Weitem noch nicht alles. Beide dieser Fortpflanzungshormone gibt es sowohl bei Männern als auch Frauen. Auch Frauen produzieren Testosteron. Es spielt eine große Rolle beim weiblichen sexuellen Verlangen – in der Regel als Libido bezeichnet.

Das ist der Teil, wenn’s richtig heiß und heftig wird. All diese Hormone lösen ziemlich starkes sexuelles Verlangen aus. Dieses Verlangen kann sonst schüchterne Leute in selbstbewusste, mutige Personen verwandeln. Die meisten Leute, ob sie es wissen oder nicht, erfahren diese lustvolle Phase menschlicher Liebe mehrmals in ihrem Leben.

Man könnte sagen, dass viele junge Leute mit hohem Testosteron- oder Östrogenspiegel in einem konstanten Zustand sexuellen Stroms sind. Wenn du nach einem Schuldigen suchst, zeige mit dem Finger auf den Hypothalamus.

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Stufe zwei: all die Gefühle

Du hast also deinen Blick auf die Person geworfen, die dein Boot sexuell ins Wanken bringt. Aber Lust stützt sich häufig auf oberflächlichen Gegebenheiten wie gutes Aussehen und Körpermerkmale. Die nächste Stufe der Wissenschaft der Liebe ist Anziehung. Das ist der Punkt, an dem es romantisch wird. 

Wenn du merkst, dass du dich in jemanden verliebst, durchläufst du wahrscheinlich gerade eine der drei Anziehungsphasen. Zumindest hinsichtlich der Hirnaktivität.

Die erste Stufe umfasst die Produktion von Adrenalin und Cortisol. Diese natürlichen Substanzen können erheblich die Empfindungen beeinflussen. Vielleicht spürst du dein Herz schneller schlagen, auch Reaktionen wie Schweißausbrüche oder Zittern sind nicht unüblich. Diese Chemikalien rufen körperliche Symptome hervor, die du wahrscheinlich bereits kennst, wenn du schonmal verliebt warst.

Falling in love

Die zweite Stufe der Attraktion dreht sich um die Produktion des Liebeshormons Dopamin. Das ist ein Neurotransmitter, der das Gefühl von Lust und Befriedigung bei Menschen erzeugt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass MRT Scans enorme Steigerungen dieser Neurotransmitter bei verliebten Versuchspersonen verzeichnen.

Dopamin ist eine natürliche Droge, die in der Lage ist, dir unglaubliche Highs zu geben. Es gibt dir einen Energiekick, was aber nicht immer eine gute Sache ist. Nebenwirkungen von diesem High umfassen Appetitverlust, Schlafverlust und die Unfähigkeit, sich auf andere Themen zu konzentrieren. Liebeskrankheit gibt es also wirklich!

All diese Phasen können wir “Anziehungsreaktionen” innerhalb des Gehirns nennen. Bei der letzten Phase geht es um die Serotoninproduktion. Das ist der Stoff, der dafür verantwortlich ist, dass sich deine Gedanken auf deine_n Geliebte_n konzentrieren – bis hin zum Ausklammern von so gut wie allem anderen. Interessanterweise haben verliebte Frauen einen viel höheren Serotoninspiegel als Männer.

Stufe drei: Bindung

Die verschiedenen Freisetzungen von Substanzen im Gehirn während Stufe eins und zwei wecken die Stimmung von Liebe und Zuneigung. Über die Zeit entwickelt diese Stimmung eine starke Bindung zwischen zwei Menschen. Wir haben Lust und Anziehung durchlaufen – die nächste Stufe ist Verbundenheit bzw. Bindung, die sich in zwei klaren Stufen entwickelt.

Bei der ersten Stufe wird das Liebeshormon Oxytocin produziert. Das ist ein sehr wichtiger Faktor in der Psychologie der Liebe. Oft wird es auch das “Kuschelhormon” genannt. Es ist verantwortlich für tiefere und langanhaltendere Gefühle von Liebe und Hingabe.

Falling in love

Bemerkenswerterweise haben Studien offenbart, dass Sex tatsächlich die Produktion von Oxytocin im Körper verringert. Paare, die für längere Zeit keinen Sex hatten, wiesen laut den Forschungsergebnissen tendenziell tiefere Bindungen auf. Im Klartext: weniger Sex gleich stärkere emotionale Bindung.

Bei der zweiten Stufe der Bindung geht es um die Produktion von Vasopressin, das den Harndrang unterdrückt. Dieses Hormon ist ein integraler Bestandteil der Chemie der Liebe. Direkt nach dem Sex produziert der menschliche Körper riesige Mengen an Vasopressin. Das Hormon wird mit Durstkontrolle und verschiedenen Nierenfunktionen in Zusammenhang gebracht und außerdem mit langanhaltenden Beziehungen, umfangreicher emotionaler Unterstützung und Sicherheit. Das beweist, dass Sex eine bedeutende Rolle in der Wissenschaft der Liebe spielt.

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Liebe findet sowohl im Kopf als auch im Herzen statt

Das nächste Mal, dass du dich verliebst, erinnere dich an die unkontrollierbare Kombination an chemischen Reaktionen in deinem Gehirn, der du die Schuld in die Schuhe schieben kannst. Die Psychologie der Liebe hat sich über Zehntausende von Jahren entwickelt und sie zu kontrollieren ist sehr schwierig.

Natürlich kann die Chemie der Liebe nicht ihren Lauf nehmen, wenn du nicht gesund bist. Es ist also wichtig, eine gute Ernährung beizubehalten und vernünftige Entscheidungen im Lebensstil zu treffen. Regelmäßiger Sport, gesunde Essgewohnheiten und deine Ernährung mit Zink, Maca und Ashwagandha zu ergänzen, können helfen, dass die Psychologie der Liebe dein Leben zum Besseren verändert.

Quellen

"Love, Actually: The Science Behind Lust, Attraction, And Companionship - Science In The News". Science In The News, 2019.

"What Happens To Your Brain When You’re In Love?". Mentalfloss.Com, 2019.

"6 Counterintuitive Things That Happen To Your Brain When You Fall In Love". Mindbodygreen, 2019.

"Why We Fall In Love: The Science Of Love". Examined Existence, 2019.

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